Wellen verursachen, aber richtig!

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Ich bin zur Zeit mit meiner Frau und unseren zwei guten Freunden im Urlaub in Sardinien. Wir haben ein Apartment an der Ostküste der Insel gemietet – strandnah, stadtfern.

Es ist Sonntag, aber wir gehen heute nicht in die Kirche, vor allem weil es keine Kirche in der Nähe gibt. Aber auch weil wir nichts verstehen würden – wir können kaum Italienisch. (Nebenbei bemerkt : ich frage mich, wie viele Menschen jeden Sonntag dasselbe sagen, wenn sie überlegen, ob sie einen Gottesdienst besuchen?)

Heute feiern wir selber Gottesdienst – zu Viert. Schlicht, einfach. Wir beten, wir genießen eine Mahlzeit und Tischgemeinschaft miteinander. Wir lesen Gottes Wort und tauschen unsere Gedanken darüber aus. Zum Beispiel, wie können wir einen guten Einfluss auf unsere Umwelt haben?

Den Gedanken dazu hatte ich gestern als wir eine Wanderung die Küste entlang gemacht haben. An einer Stelle haben wir Pause gemacht und ein großes Kreuzfahrtschiff vorbeifahren sehen. Ungefähr fünf Minuten später  erreichten uns das Kielwasser vom Schiff. Die Wellen waren größer als sonst und schoben das Treibholz noch ein Stückchen weiter den Strand hinauf. Das Schiff selber kam natürlich nie in die Nähe des Strandes. Als sein Kielwasser unsere Stelle erreicht hat, war das Schiff schon außer Sichtweite. Die Wellen waren das Zeichen, dass das Schiff da war. Das Schiff hat Spuren hinterlassen. Kielwasser.

Wir Menschen hinterlassen auch Spuren im Alltag. Wir haben einen Einfluss auf andere, auf unsere Umgebung, auf unsere Welt. Vielleicht nur wie das Kielwasser eines kleinen Bootes oder doch eines großen Kreuzfahrtschiffes. Eins aber ist klar – wir gehen durch den Alltag nicht ohne unsere Spuren zu hinterlassen. Darin liegen sowohl Chancen als auch Gefahren. Wir können Gutes bewirken, einen positiven Einfluss auf unsere Umgebung haben. Oder wir können Wellen verursachen im negativen Sinne. Ich möchte Positives bewirken. Die Spuren, die ich heute hinterlasse, sollen Gutes bewirken: Freude bringen; ein Ermutigendes Wort; eine helfende Hand, erbauend, segnend, liebend sein. (So hilf mir Gott!)

Das sind die Gedanken, die mich in meinem “Gottesdienst” heute beschäftigen. Vielleicht bewirken diese Worte etwas Positives auch in dir?  Wäre schön, wenn unsere Aktionen nicht nur Wellen verursachen, sondern auch Kreise ziehen.

Sonnige Grüße aus dem Urlaub.

Blessings,
Barry

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2 Gedanken zu „Wellen verursachen, aber richtig!

  • 14. September 2014 um 22:45
    Permalink

    Hi Barry – da fällt mir doch glatt das Lied ein das wir miteinander gesungen haben –
    “Ins Wasser fällt ein Stein – ganz heimlich still und leise –
    Und ist er noch so klein – er zieht doch weite Kreise –
    Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt
    Da wirkt sie fort – in Tat und Wort – hinaus in unsre Welt”
    Ich sende liebe Grüße nach Sardinien –
    Lydia

    Antwort
    • 14. September 2014 um 23:04
      Permalink

      Perfekt, Lydia. Lieben Dank.

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